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Der Athos ist der östlichste der drei Finger der makedonischen Halbinsel Chalkidiki und wird in seiner gesamten Länge von einem Gebirgsrücken durchzogen, der sich am Ende zu einem gewaltigen Gipfel von 2033 Metern Höhe auftürmt, dem Berg Athos.

Ein besonderer, in Europa einmaliger Zustand macht diese Region zur Ausnahme. Der Heilige Berg (Agion Oros) ist ein orthodoxer Klosterstaat, der besonders geschützt wird. Dem seit über 1000 Jahren selbständigen Gebiet garantiert der griechische Staat bis heute die Unersetzlichkeit und Souveränität. Nach wie vor gilt byzantinisches Kirchenrecht und so ist es Frauen verboten, dieses Gebiet zu betreten. Einst lebten 40 000 Menschen auf dem 24 Kilometer langen und 8 Kilometer breiten Finger, heute sind es ungefähr 2000 Mönche, die in den 20 Großklöstern und mehreren kleineren Niederlassungen leben.

Mythologie
Nach der griechischen Mythologie standen sich bei der Schlacht zwischen den Giganten und den olympischen Götter, Athos und Poseidon gegenüber. Von Thrakien aus schleuderte Athos seinem Feind einen gewaltigen Felsen entgegen, der den Gott jedoch verfehlte, ins Meer fiel und zu der gebirgigen Halbinsel mit dem Namen des Giganten wurde. Nach einer anderen Überlieferung flüchtete Daphne, die Tochter des Königs von Arkadien vor den Nachstellungen des Gottes Apollon in die größte Hafenstadt des Berges Athos, die sich fortan nach ihr benannte. Letzterer Mythos verdeutlichen, dass die Gegend schon seit Urzeiten mit dem Kampf gegen die Fleischlichkeit in Verbindung gebracht wird.

 
     


Griechisches Restaurant
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